Wie wählt man Laminatboden aus?
9. August 2021|
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Es gibt zwei Arten von Laminatböden. Der Unterschied liegt darin: Fertiglaminat besteht aus mehreren Schichten Massivholz, die miteinander verklebt sind. Jede Schicht verläuft dabei senkrecht zur darunter und darüber liegenden, was für eine bessere Stabilität sorgt. Die Deckschicht ist eine dünne Schicht aus hochwertigem Hartholz mit Acrylversiegelung. Kunststofflaminat hingegen ist ein rein künstliches Material. Es besteht aus einer Melaminschicht an der Unterseite, einer harzgetränkten Faserplatte im Kern und einer Holzmaserung an der Oberfläche, die durch eine transparente Hartkunststoffschicht geschützt ist. Fertiglaminat ist etwa doppelt so teuer wie Kunststofflaminat. Durch seine dünne Hartholz-Deckschicht ist es anfälliger für Dellen, Kratzer und Flecken.

Im Gegensatz zu Laminatböden aus Kunststoff lässt sich Fertiglaminat durch sorgfältiges Polieren und Ausbessern bis zu dreimal aufarbeiten. Daher hat es eine längere Lebensdauer als Laminatböden aus Kunststoff – vorausgesetzt, es wird nicht in Bereichen verlegt, die Feuchtigkeit oder starker Beanspruchung ausgesetzt sind. Wenn Sie Ihr Haus innerhalb weniger Jahre verkaufen möchten, ist Fertiglaminat eine gute Wahl.


Die kratzfeste Oberfläche und die Kunststoffkerne machen Laminatböden sehr strapazierfähig. Im Vergleich zu anderen Laminatböden sind sie widerstandsfähiger gegen Feuchtigkeit, Tierpfoten, Inlineskates und Flip-Flops, die Sand und Staub ausgesetzt sind. Die Hersteller haben Fortschritte bei der realistischen Darstellung von Holzmaserungen erzielt. Kunststofflaminate eignen sich besonders für alle, die sich die Optik von Holzböden in Feuchträumen wünschen.












