Warum wird Laminatboden als umweltfreundlicher Bodenbelag bezeichnet?
14. Mai 2021|
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Jeder kennt Formaldehyd. Doch Formaldehyd löst bei vielen Menschen keine Freude, sondern Besorgnis aus. Denn jeder macht sich Sorgen um die gesundheitlichen Auswirkungen. Daher hört man bei Renovierungsarbeiten oft den Begriff „Formaldehyd entfernen“. Warum gelten manche Laminatböden als umweltfreundlich?
Zunächst einmal wollen wir uns gemeinsam mit dem Umweltschutzniveau von Laminatböden befassen. Die Umweltschutzklassen von Laminatböden werden in E1 und E0 unterteilt. Diese Klassen dienen als Standard zur Bewertung des Formaldehydgehalts auf dem Markt. Der E1-Grenzwert für Formaldehydemissionen liegt bei ≤ 0,15 mg pro Kubikmeter und stellt einen verbindlichen Sicherheitsstandard dar. Der E0-Grenzwert für Formaldehydemissionen liegt bei ≤ 0,05 mg pro Kubikmeter und ist derzeit der höchste internationale Gesundheitsstandard. Studien zufolge beträgt der Formaldehydgehalt von Trinkwasser etwa 0,09 mg pro Kubikmeter. Das bedeutet, dass der Formaldehydgehalt des E0-Standards unter dem von Trinkwasser liegt.
Abschließend lässt sich anhand der Unterschiede zwischen E1 und E0 feststellen, dass die Formaldehydemission bei E0 nur ein Drittel derjenigen bei E1 beträgt. Beim Kauf umweltfreundlicher Laminatböden sollte man daher mindestens die E1-Klasse wählen. Idealerweise sollte man sich für den Boden der höchsten Umweltschutzklasse auf dem Markt entscheiden, also für E0.













